cycling

Herbst 2012. Ich könnte Weinen vor Freude. Ich bin durchgekommen. Es fühlt sich wie ein Sieg an. Mein erstes Rennen bei den Amateuren. Mit 39 Jahren. 75 Runden je einen Kilometer. Temposchnitt 44,1 km/h. Kurz vorm Kotzen. Szenenwechsel.

Warum ich bei Eis und Schnee und Minustemperaturen stundenlang durch den Wald fahre? Warum ich drei Wochen, nachdem ich mir das Sprunggelenk gebrochen und zehn Tage im Krankenhaus verbracht habe, mit Gipsbein auf meinen Heimtrainer steige und lostrete? Ich weiß es nicht. Nur weiß ich, dass ich nicht der einzige bin, der so bescheuert ist. Ich liebe diesen Sport, solange ich denken kann. Bis ich 13 wurde, war das Fahrrad mein bester Freund. Ich träumte davon, Radprofi zu werden. Meine Mutter, die mir aus Angst vor schweren Stürzen verboten hatte Rennen zu fahren, sie fuhr mit mir 1987 nach West-Berlin, damit ich den Start der Tour de France live erleben konnte. Danke!

Radsport hat mich nie losgelassen. In den vergangenen Jahren wurde die Leidenschaft so groß, dass ich beschlossen habe, dieser oft einseitig verstandenen Disziplin zu helfen. Auf meine Weise. Mit Erfahrungen, die ich über mehr als zwanzig Jahre in meinem Berufsleben in Medien, Kommunikation und Marketing sammeln konnte. Mit gelernten Mechanismen, die aus anderen Branchen auch im Radsport anwendbar sind. Gemeinsam mit anderen Menschen.

Der Schlüssel dazu heißt TeamVision.